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Stadt Ruhr -- Deutschlands größte Stadt nimmt Gestalt an
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05.11.2009
Mehr als 500 „Ruhr-Bürger" nahmen an der symbolischen Gründung teil.
Aus einer Idee wird eine Bewegung: Mehr als 500 Bürger kann die Stadt Ruhr bereits vorweisen. Sie alle nahmen heute an der symbolischen Gründung der „Stadt der Städte" im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier (MiR) teil, die Mehrheit hat sich kraft Unterschrift zugleich offiziell zum Bürger der Stadt Ruhr erklärt. Ein überwältigender Start für die Bürgerschaftliche Initiative, die vom Verein pro Ruhrgebiet initiiert wurde.
„Der große Zuspruch zeigt, dass der Wunsch nach der Bildung der Stadt Ruhr kein Hirngespinst einiger weniger ist", konstatiert der pro Ruhrgebiet-Vorsitzende Helmut an de Meulen. „Offensichtlich ist die Einsicht vorhanden, das Projekt voranzutreiben."
Der Wille zur Neustrukturierung und Stärkung des Ruhrgebiets zieht sich durch alle gesellschaftlichen Bereiche – auch das wurde bei der „Stadtgründung" deutlich: Bundestagspräsident Norbert Lammert skizzierte im MiR seine Vision der Stadt der Städte, Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski trat ebenfalls als Redner auf. Daneben warben zahlreiche Erstunterzeichner um Unterstützung der Initiative, darunter z.B. RUB-Rektor Prof. Elmar Weiler, der Sportler Willi Wülbeck, RVR-Direktor Heinz-Dieter Klink, der Unternehmer Yildiray Cengiz und der Mediziner Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer.
„Wir warten nicht länger auf Initiativen von oben. Fünf Millionen Menschen lassen sich nicht länger übersehen. Wir gründen eine Stadt der Städte: kraft des Willens ihrer Bürger" – so steht es in der Erklärung, mit der die Bürgerschaftliche Initiative Stadt Ruhr um Unterstützer wirbt. Die Vision: Das Ruhrgebiet als größte Stadt Deutschlands, geführt von einer demokratisch gewählten Instanz, international anerkannt als Exzellenz-Schmiede in Wissenschaft, Ausbildung und Forschung, gestärkt durch einen einheitlichen Auftritt als Wirtschaftsregion von Format – und geformt vom Willen der Bürgerschaft.
„Seit mehr als 100 Jahren bemühen sich maßgebliche Kräfte im Ruhrgebiet um die Handlungseinheit der Region - bis heute mit mäßigem Erfolg", erklärt Prof. Dr. Klaus Tenfelde, Leiter der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets und Mitinitiator der Initiative. „Städte und politische Einrichtungen konkurrieren wie eh und je. Deshalb gründen wir – die Bürger des Ruhrgebiets – jetzt die Stadt Ruhr!"
Allerdings: Der Wille zum Wandel allein reicht nicht aus. Nach der virtuellen Stadtgründung muss die Stadt Ruhr nun strukturiert und mit Leben gefüllt werden. Alle Bürger sind aufgerufen, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. Wie kann die polyzentrische Struktur der Stadt Ruhr erhalten, die Stadt aber gleichzeitig als Einheit begriffen werden? Was ist am Wichtigsten für den einheitlichen Auftritt? Welche Themen müssen im ersten Schritt angegangen werden? Diese Fragen sollen die Neubürger gemeinsam beantworten. Das Forum der Ideen ist der neue Internetauftritt der Initiative unter www.stadtruhr.de. Daneben sind Themenkonferenzen – z.B. zu Themen wie Kultur, Verkehr oder Planung – und Diskussionsrunden überall in der Stadt Ruhr geplant.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Fotos der Veranstaltung finden Sie ab dem 6. November unter www.stadtruhr.de. Dort stehen auch Presseinfos zum Download bereit. Eine Liste der bisherigen Unterstützer, Begrüßung von Herrn Helmut an de Meulen sowie eine Zitatsammlung finden Sie im Anhang.
Für Fragen zur Initiative wenden Sie sich bitte an den Verein pro Ruhrgebiet, Telefon: 0201/89415-0, eMail: info@proruhrgebiet.de. Fragen beantworten Ihnen Dr. Roland Kirchhof, Uwe Knüpfer und Stefan Laurin. |
10. Juni 2010 - Ein digitales Gedächtnis für die Region: Verein pro Ruhrgebiet startet das regionale Filmportal HotSpotRuhr
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02.06.2010
Einladung zur Pressekonferenz am 1. Juni um 11.00 Uhr im Unperfekthaus in Essen
Der Verein pro Ruhrgebiet startet das regionale Filmportal HotSpotRuhr, ein digitales Gedächtnis für die Region.
In einem Pressegespräch möchten wir Ihnen das Projekt gerne vorstellen. Die weiteren Details finden Sie in der Anlage. Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen.
Einladung Pressekonferenz 10.pdf
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25.09.2009 Bürgerehrung 2010 - Ausschreibung
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25.09.2009
PRESSEDIENST Essen, 25. September 2009
Suche nach dem Bürger des Ruhrgebiets 2010 startet: Thema „Nachhaltigkeit und Langfristigkeit im Wirtschaften, Handeln und Denken" steht im Mittelpunkt der öffentlichen Ausschreibung Es ist wieder soweit: Der Verein pro Ruhrgebiet sucht den „Bürger des Ruhrgebiets 2010". Am 1. Oktober startet die öffentliche Ausschreibung für die Bürgerehrung 2010 zum Thema „Nachhaltigkeit und Langfristigkeit im Wirtschaften, Handeln und Denken". Einsendeschluss ist der 28. Februar 2010. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise möchte pro Ruhrgebiet im kommenden Jahr Persönlichkeiten auszeichnen, welche in ihrem Handeln den Prinzipien der Nachhaltigkeit und Langfristigkeit in deren ökologischen und ökonomischen und sozialen Dimensionen verpflichtet sind und die dieses Denken nachweislich erfolgreich in ihrem Tätigkeitsbereich umgesetzt haben. Vorgeschlagen werden können sowohl Repräsentanten von Wirtschaftsunternehmen, Institutionen und Organisationen als auch Einzelpersonen, die selbst in diesen Bereichen Vorbildliches geleistet haben. Eine prominent besetzte Jury sichtet die Bewerbungen. Neben dem pro Ruhrgebiet-Vorstand werden ausgewählte Persönlichkeiten, die dem Ruhrgebiet verbunden sind und die selbst über Wissen und Erfahrungen und aus dem ausgeschriebenen Bereich verfügen, den „Bürger des Ruhrgebiets 2010" wählen. Die feierliche Ehrung ist für Frühjahr 2010 geplant. Neben dem in öffentlicher Ausschreibung ermittelten Preisträger wird dann der vom Vorstand des Vereins pro Ruhrgebiet ausgewählte Ehrenbürger ausgezeichnet. Zuletzt erhielt im Mai 2009 ein Ehrenbürger-Quartett Stefan Soltesz (Intendant des Aalto-Musiktheaters Essen und Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker), Steven Sloane (Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker), Murat Vural (Gründer und Vorstand des Interkulturellen Bildungs- und Fördervereins für Schüler und Studenten, Castrop-Rauxel) sowie Gülseren Celebi (Gründerin des Frauenvereins MONA e.V., Bochum) die Ehrenbürger-Würde. Vorschläge für den Bürger des Ruhrgebiets müssen schriftlich beim Vorstand des Vereins pro Ruhrgebiet, Stichwort „Bürger des Ruhrgebiets", Semperstraße 51, 45138 Essen, eMail: info@proruhrgebiet.de eingereicht werden. Bitte fügen Sie eine kurze Begründung sowie eine Beschreibung seiner/ihrer Leistungen/Projekte bei, wenn möglich auch Fotos oder Zeitungsartikel. Vorschlagberechtigt ist jeder Bürger und jede Organisation.. Der Verein pro Ruhrgebiet vergibt den Titel „Bürger des Ruhrgebiets" seit 1981. Bisher wurden 51 Persönlichkeiten – darunter z. B. Johannes Rau, Prof. Dietrich Grönemeyer oder auch Prof. Emil Schumacher und die „Missfits" – ausgezeichnet. Seit 2004 wird jeweils ein „Tandem" geehrt: Einen Ehrenbürger wählt der Vorstand aus, ein zweiter wird in öffentlicher Ausschreibung mit wechselnden thematischen Schwerpunkten ermittelt. Kontakt: Verein pro Ruhrgebiet, Christine Schwab Semperstraße 51, 45138 Essen
Telefon: 0201/89415-23 Fax: 0201/89415-10 eMail: schwab@proruhrgebiet.de Ausschreibung 2010 _2_.pdf
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Wir gründen Deutschlands größte Stadt! Bürgerschaftliche Initiative will den Grundstein für „StadtRuhr" legen
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05.11.2009
Wir gründen Deutschlands größte Stadt!Bürgerschaftliche Initiative will den Grundstein für „StadtRuhr" am 5. November 2008 im Musiktheater im Revier legen Noch ist es eine Vision: Das Ruhrgebiet als größte Stadt Deutschlands, geführt von einer demokratisch gewählten Instanz, international anerkannt als Exzellenz-Schmiede in Wissenschaft, Ausbildung und Forschung, gestärkt durch einen einheitlichen Auftritt als Wirtschaftsregion von Format. Kein Traum, meint die Bürgerschaftliche Initiative StadtRuhr. Dazu muss aber die Metropole Ruhr endlich als Einheit begriffen und geführt werden. Deshalb gründet die Initiative jetzt Deutschlands größte Stadt - die StadtRuhr. Städte werden gemeinhin durch Obrigkeiten gegründet oder durch Bürger, die in Freiheit zusammenleben und ihr Schicksal weitgehend selbst gestalten wollen. So entstanden Köln, Dortmund, Duisburg, Essen und die meisten Städte der Hanse. Jetzt ist es wieder soweit. Die Bürger der Ruhr nehmen die Tradition des freien bürgerlichen Zusammenschlusses auf und gründen die Stadt Ruhr. Ihre Forderungen: Die Fremdverwaltung der Region muss beendet und durch eine eigene Administration, die die Interessen aller beteiligten Kommunen berücksichtigt, ersetzt werden. Das Ruhrgebiet muss seine Stärken ausbauen und sein neues Image geeint nach außen tragen. Ziel ist es, der StadtRuhr Kopf und Gesicht zu geben. Das Ruhrgebiet muss eine direkt gewählte Interessenvertretung und einen wahrnehmbaren Repräsentanten erhalten. Es sei höchste Zeit, das Ruhrgebiet auf eigene Beine zu stellen und die Stärken zu betonen, heißt es in dem Aufruf der Initiative. Nur gemeinsam und mit der richtigen Präsenz habe man die Kraft, zu einer der ersten Adressen Europas zu werden. Erster Schritt ist die „Anwerbung" von Bürgern: Symbolisch erklären sich die Unterstützer per Unterschrift zu Bürgern der StadtRuhr. Getragen wird die Bürgerschaftliche Initiative von einer Reihe bekannter Persönlichkeiten und dem Verein pro Ruhrgebiet. Darunter u.a. Manager wie RWE-Vorstand Jürgen Großmann, Unternehmer wie Helmut an de Meulen ( Materna Gmbh), Karl Brinker (Bäckerei Brinker) oder Eckhard Brockhoff (Brockhoff Immobilien), Politiker wie Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert oder Staatsminister a.D. Dr. Christoph Zöpel, Kulturschaffende wie der Generaldirektor der Bochumer Symphoniker Steven Sloane, der Mondpalast-Prinzipal Christian Stratmann und sein Bruder Dr. Ludger Stratmann, der Journalisten Uwe Knüpfer oder der Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins Ruhr Stefan Laurin, Wissenschaftler wie der Leiter der Bibliothek des Ruhrgebiets Prof. Dr. Klaus Tenfelde oder der Rektor der Ruhr-Uni Bochum Prof. Dr. Elmar Weiler. Auch „Bürger des Ruhrgebiets" wie Rudi Assauer oder Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer haben sich der Initiative bereits angeschlossen. Die symbolische Grundsteinlegung für die StadtRuhr findet am 5. November um 16.30 Uhr im Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen, statt. Dazu sind Sie natürlich herzlich eingeladen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.stadtruhr.de/ Für Fragen zur Initiative wenden Sie sich bitte an den Verein pro Ruhrgebiet, Dr. Roland Kirchhof, Telefon: 0201/89415-0, eMail: info@proruhrgebiet.de Interviewwünsche und Fragen zur Veranstaltung nimmt Christine Schwab, Telefon: 0201 / 8941523, eMail schwab@proruhrgebiet.de, entgegen. |
09.09.08: Start der Ausschreibung Bürgerehrung 2009
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09.09.2009
PRESSEDIENST Essen, 9. September 2008 Suche nach dem Bürger des Ruhrgebiets 2009 startet: Thema „Integration" steht im Mittelpunkt der öffentlichen Ausschreibung „Wir sind das Ruhrgebiet!" – unter diesem Leitsatz steht die aktuelle Ausschreibung für den Bürger des Ruhrgebiets 2009. Denn für das kommende Jahr sucht der Verein pro Ruhrgebiet Menschen, die Vorbildliches für die Integration in dieser multinationalen Region geleistet haben. Menschen, die selbst zugewandert sind und sich nun dafür einsetzen, dass auch andere hier eine Heimat finden. Ab sofort nimmt der Verein pro Ruhrgebiet Vorschläge entgegen, Einsendeschluss ist der 31. Januar 2009. Aus allen Vorschlägen wählt eine prominent besetzte Jury unter dem Vorsitz des NRW-Integrationsministers Armin Laschet den Bürger des Ruhrgebiets 2009 aus. Der Begriff Integration bezieht sich dabei auf alle Bereiche des Arbeits- und Alltagslebens. So können die Kandidaten z.B. besondere Integrations- oder Sprachkurse für Migranten entwickelt, aufgebaut oder angeboten haben, sie können sich in Nachbarschaftskreisen, Vereinen oder Projekten um eine bessere Verständigung zwischen Deutschen und Ausländern bemüht oder auch Besonderes für die Sicherung von Bildung und Ausbildung geleistet haben. Im Fokus stehen aber auch Menschen, die sich mit Herz und Ideen gegen Rechtsradikalismus wehren oder sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund einsetzen. Im Vordergrund stehen dabei wie immer das bürgerschaftliche Engagement der Kandidaten und der Vorbild-Charakter ihrer Projekte. Die feierliche Ehrung ist für Frühjahr 2009 geplant. Neben dem in öffentlicher Ausschreibung ermittelten Preisträger wird dann der vom Vorstand des Vereins pro Ruhrgebiet ausgewählte Ehrenbürger ausgezeichnet. Zuletzt erhielten im April 2008 der Mondpalast-Prinzipal Christian Stratmann (für sein Engagement um den Tourismus) und der WDR-Moderator Manni Breuckmann (als Kandidat des pro Ruhrgebiet-Vorstandes) die Ehrenbürger-Würde. Vorschläge für den Bürger des Ruhrgebiets müssen schriftlich beim Vorstand des Vereins pro Ruhrgebiet, Stichwort „Bürger des Ruhrgebiets", Semperstraße 51, 45138 Essen, E-Mail: info@proruhrgebiet.de eingereicht werden. Bitte fügen Sie neben dem Namen des Kandidaten eine kurze Begründung sowie eine Beschreibung seiner/ihrer Leistungen/Projekte bei, wenn möglich auch Fotos oder Zeitungsartikel. Vorschlagberechtigt ist jeder Bürger und jede Organisation. Der Verein pro Ruhrgebiet vergibt den Titel „Bürger des Ruhrgebiets" seit 1981. Bisher wurden 47 Persönlichkeiten – darunter z.B. Johannes Rau, Rudi Assauer oder auch Tana Schanzara – ausgezeichnet. Seit 2004 wird jeweils ein „Tandem" geehrt: Einen Ehrenbürger wählt der Vorstand aus, ein zweiter wird in öffentlicher Ausschreibung mit wechselnden thematischen Schwerpunkten ermittelt.
Kontakt: Verein pro Ruhrgebiet, Christine Schwab Semperstraße 5, 45138 Essen Telefon: 0201/89415-23 Fax: 0201/89415-10 eMail: schwab@proruhrgebiet.de Ausschreibung 2009.pdf
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Bürger des Ruhrgebiets mal vier
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06.04.2009
PRESSEDIENST Essen, 6. April 2009
Bürger des Ruhrgebiets mal vier: Stefan Soltesz und Steven Sloane werden ausgezeichnet – Jury benennt Murat Vural und Gülseren Celebi Ein Ehrenbürger-Quartett zeichnet der Verein pro Ruhrgebiet in diesem Jahr aus:Stefan Soltesz (Intendant des Aalto-Musiktheaters Essen und Generalmusikdirektor der Essener Philharmoniker), Steven Sloane (Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker), Murat Vural (Gründer und Vorstand des Interkulturellen Bildungs- und Fördervereins für Schüler und Studenten, Castrop-Rauxel) und Gülseren Celebi (Gründerin des Frauenvereins MONA e.V., Bochum) sind Bürger des Ruhrgebiets 2009. Die beiden international renommierten Generalmusikdirektoren wurden vom Vorstand des Vereins nominiert, die Jury der öffentlichen Ausschreibung votierte für Vural und Celebi. Der im vergangenen Jahr erstmals vergebene Förderpreis wird 2009 deutlich aufgewertet: Das CentrO-Management stellt 5.000 Euro bereit. Die Jury sprach die Förderung dem Bildungs- und Förderverein des neuen Ehrenbürgers Murat Vural zu. Das Geld soll helfen, die wertvolle Arbeit des Vereins zu sichern und in die Realisierung neuer Projekte fließen. Die feierliche Ehrung ist für den 4. Mai im Aalto-Musitheater Theater in Essen geplant. Mit der Auszeichnung von Sloane und Soltesz wolle der Verein ein Zeichen für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 setzen, so pro Ruhrgebiet-Vorstand Helmut an de Meulen. „Beide repräsentieren zudem gleich in doppeltem Sinne die Internationalität der Metropole Ruhr: Der gebürtige Ungar Stefan Soltesz und der Deutsch-Amerikaner Steven Sloane tragen mit ihrer hervorragenden Arbeit dazu bei, dass die Kulturregion international wahrgenommen wird", so an de Meulen. So wurde das Aalto Theater Essen unter der Leitung von Stefan Soltesz mehrfach als eines der besten Musiktheater Deutschlands ausgezeichnet, Steven Sloane führte die Bochumer Symphoniker mit herausragenden Produktionen ins Ausland – zuletzt feierte die Produktion der RuhrTriennale „Die Soldaten" in New York Erfolge. Murat Vural und Gülseren Celebi wurden von der Jury unter Vorsitz des NRW-Integrationsministers Armin Laschet aus einer Fülle qualifizierter Vorschläge ausgewählt. Gesucht hatte pro Ruhrgebiet Menschen, die Vorbildliches für die Integration in dieser multinationalen Region geleistet haben. Murat Vural, der gleich dreimal vorgeschlagen wurde, überzeugte die Jury mit dem wohl ersten Projekt unter dem Leitsatz „Migranten helfen Migranten" im Ruhrgebiet. Sein Interkultureller Bildungs- und Förderverein für Schüler und Studenten bietet Jugendlichen Hausaufgabenhilfe, Vorbereitungs- und Sprachkurse sowie Freizeitangebote. Betreut werden die Schüler von jungen Erwachsenen, die ebenfalls aus Migrantenfamilien stammen. Die Bochumerin Gülseren Celebi repräsentiert für die Jury die weibliche Seite des Integrations-Engagements: Die Gründerin des Frauenvereins MONA setzt sich vor allem für Frauen und Mädchen ausländischer Herkunft ein, die aus dem häuslichen Umfeld ausbrechen. Zudem ist Celebi auch Sprecherin der landesweiten Aktion „Ihre Freiheit – seine Ehre", die vom NRW-Ministerium für Integration ins Leben gerufen wurde. Der Verein pro Ruhrgebiet vergibt den Titel Bürger des Ruhrgebiets seit 1981. Bisher wurden 47 Persönlichkeiten – darunter z.B. Johannes Rau, Rudi Assauer oder auch Tana Schanzara – ausgezeichnet. Seit 2004 wird jeweils ein „Tandem" geehrt: Einen Ehrenbürger wählt der Vorstand aus, ein zweiter wird in öffentlicher Ausschreibung mit wechselnden thematischen Schwerpunkten ermittelt. Der Verein pro Ruhrgebiet setzt sich seit 28 Jahren aktiv für den Strukturwandel und die Modernisierung der Region ein. Der Verein hat derzeit mehr als 350 Mitglieder, darunter vor allem mittelständische Unternehmen. Den Vorsitz des Vereins pro Ruhrgebiet hat Helmut an de Meulen, Geschäftsführender Gesellschafter der Materna GmbH Information & Communications, Dortmund. Geschäftsführer ist Rechtsanwalt Dr. Roland Kirchhof. Kontakt: Verein pro Ruhrgebiet Semperstraße 51 45138 Essen
Christine Schwab Telefon: 0201/89415-23 Fax: 0201/89415-10 eMail: schwab@proruhrgebiet.de |
01.08.2008 - RUHR.2010 – Unternehmen zeigen Kunst“ ist offizielles Kulturhauptstadt-Projekt
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01.08.2008
PRESSEDIENST Essen/Bochum, 1. August 2008
„RUHR.2010 – Unternehmen zeigen Kunst" ist offizielles Kulturhauptstadt-Projekt Jetzt ist es amtlich: Die geplante Unternehmensgalerie „RUHR.2010 – Kunst aus Ruhrunternehmen" zählt zu den offiziellen Projekten der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Ein entsprechendes Schreiben erreichte in dieser Woche die Initiatoren, den Verein pro Ruhrgebiet und das Kunstmuseum Bochum. „In den kommenden Wochen wird es nun darum gehen, die inhaltliche Weiterentwicklung und Einbindung des Projekts in die Gesamtdramaturgie von RUHR.2010 mit Ihnen gemeinsam voran zu treiben", heißt es in dem Schreiben. Der Verein pro Ruhrgebiet und das Museum Bochum planen eine bisher einmalige Ausstellung, in der ausgewählte Kunstwerke aus Unternehmensbesitz zu sehen sein sollen. Viele Objekte werden in dieser Schau erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Museumsdirektor Dr. Hans Günter Golinski wird die Ausstellung mit dem thematischen Schwerpunkt der zeitgenössischen Kunst kuratieren. Noch in diesem Jahr sollen die in Betracht kommenden Kunstwerke durch Kunsthistoriker des Kunstmuseums Bochum gesichtet und durch eine Jury ausgewählt werden. Erste Unternehmen haben bereits eine Beteiligung signalisiert, darunter z.B. EVONIK Industries AG, die Dortmunder Hecker Glastechnik GmbH & Co. KG, RST Beratungsgruppe, Essen, Krohne Messtechnik GmbH & Co. KG, Duisburg, Bank im Bistum Essen und die Bochumer und Essener Sparkasse. Interessierte Unternehmen, die sich mit ihren Kunstwerken bewerben möchten, wenden sich an den Verein pro Ruhrgebiet, Dr. Roland Kirchhof, Telefon: 0201/89415-12, eMail: info@proruhrgebiet.de oder an das Kunstmuseum Bochum, Frank Schorneck, Telefon: 0234/ 51600-19, eMail: Schorneck@bochum.de. |
Endspurt: Videowettbewerb „Still-Leben A40“ auf www.hotspotruhr.de.
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19.07.2010
Verlängerung des Wettbewerbs bis Montag, 16.08.2010 - 24.00 Uhr
Das Filmportal www.hotspotruhr.de des Vereins pro Ruhrgebiet ruft zum Videowettbewerb über das Kultur-Megaereignis „Still-Leben A40“ auf. Noch bis zum 8. August 2010 - neu: 16.08.2010, 24:00 Uhr , können dort Videos für den Wettbewerb hochgeladen werden. Die Jury bilden die Nutzer des Portals. Sie bewerten die Videos mit einem bis zu fünf Sternen. Den Gewinnern winkt ein Preis von 150 Euro sowie jeweils zwei Eintrittskarten für Stratmann’s RevuePalast Ruhr auf Zeche Ewald und den Mondpalast in Wanne-Eickel. Da das Portal www.hotspotruhr.de sich als Gedächtnis der Metropole Ruhr versteht, werden die Videos nicht irgendwann gelöscht, sondern können auch in Zukunft auf dem Portal abgerufen werden. Kontakt: Verein pro Ruhrgebiet Christine Schwab Telefon: 0201/89415-23 E-Mail: schwab@proruhrgebiet.de Internet: www.proruhrgebiet.de |
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